Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Performance Chemicals

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Performance Chemicals
                     
  Q3/2012 Q3/2013 Veränd. 9M/2012 9M/2013 Veränd.
  in Mio. € Marge
in %
in Mio. € Marge
in %
in % in Mio. € Marge
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in Mio. € Marge
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Umsatzerlöse 555   546   – 1,6 1.698   1.627   – 4,2
EBITDA vor Sondereinflüssen 75 13,5 72 13,2 – 4,0 236 13,9 190 11,7 – 19,5
EBITDA 75 13,5 72 13,2 – 4,0 221 13,0 156 9,6 – 29,4
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 54 9,7 51 9,3 – 5,6 173 10,2 126 7,7 – 27,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 54 9,7 51 9,3 – 5,6 156 9,2 86 5,3 – 44,9
Auszahlungen für Investitionen1) 29   24   – 17,2 61   77   26,2
Abschreibungen 21   21   0,0 65   70   7,7
Mitarbeiter Stand 30.09.
(Vorjahr zum 31.12.)
6.031   5.938   – 1,5 6.031   5.938   – 1,5
1) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.  

Im Segment Performance Chemicals sanken die Umsätze im Berichtsquartal um 1,6 % auf 546 Mio. €. Die Verkaufspreise zeigten sich stabil und lagen mit einem Rückgang um 0,2 % nahezu auf Vorjahresniveau. Bei einer Steigerung der Absatzmengen um 2,9 % sowie einem positiven Portfolioeffekt von 0,4 %, der aus der zuletzt in Singapur getätigten Akquisition resultierte, belasteten negative Wechselkurseinflüsse von 4,7 % das Geschäft.

Die Absatzmengen des Segments lagen insgesamt über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die einzelnen Business Units zeigten jedoch eine unterschiedliche Entwicklung. Die Business Units Rhein Chemie, Functional Chemicals, Liquid Purification Technologies und Material Protection Products zeigten insbesondere einen positiven Mengeneffekt. In der Business Unit Liquid Purification Technologies konnte vor allem das Geschäft mit Produkten zur Wasseraufbereitung ausgeweitet werden. Die Business Unit Material Protection Products konnte ihr Geschäftsvolumen unter anderem im Bereich der Farben und Lacke steigern. Auch die Business Unit Rubber Chemicals erzielte Mengenzuwächse bei höheren Absatzpreisen. Die Business Unit Leather, bei der operative Probleme hervortraten, sowie die Business Unit Inorganic Pigments verzeichneten einen negativen Preis- und Mengeneffekt. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte in sämtlichen Business Units des Segments belastend.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 72 Mio. € um lediglich 3 Mio. € bzw. 4,0 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 75 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise reflektierte gesunkene Rohstoffkosten auf Segmentebene. Der positive Effekt aus den Absatzmengen wurde vor allem durch gestiegene Vertriebskosten sowie die nachteilige Entwicklung der Wechselkurse überkompensiert. Aus der Akquisition in Singapur ergab sich kein wesentlicher Ergebnisbeitrag. Die EBITDA-Marge des Segments lag mit 13,2 % auf dem Niveau des Vergleichsquartals von 13,5 %.

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