Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Highlights 3. Quartal 2013

Foto: Lanxess steigert Wettbewerbsfähigkeit

LANXESS steigert Wettbewerbsfähigkeit

Der aktuell herausfordernden Wirtschaftslage, insbesondere im Kautschukgeschäft, begegnet LANXESS mit dem im Rahmen des Medien- und Analystentags vorgestellten Programm „Advance“. Durch Effizienzmaßnahmen und gezielte Restrukturierungen sollen ab dem Jahr 2015 jährliche Einsparungen von rund 100 Mio. € erzielt werden. Die Umsetzung wird bis Ende 2015 zu einem Abbau von etwa 1.000 Stellen weltweit führen. Für „Advance“ fallen in den Jahren 2013 und 2014 Sonderaufwendungen in Höhe von insgesamt rund 150 Mio. € an.

Im Hinblick auf bestimmte Randgeschäfte verfolgt LANXESS darüber hinaus strategische Optionen. Diese Geschäfte erwirtschaften mit rund 1.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 500 Mio. € und ein EBITDA vor Sondereinflüssen von knapp 30 Mio. €. Des Weiteren wurde das Investitionsbudget für das laufende Jahr auf rund 600 Mio. € reduziert und auf die entscheidenden strategischen Projekte fokussiert. Künftig stehen kleinere Projekte und Kapazitätserweiterungen im Vordergrund.

Foto: Claudia Nemat in den Aufsichtsrat der LANXESS AG berufen

Claudia Nemat in den LANXESS Aufsichtsrat bestellt

Das Registergericht Köln hat am 30. Juli 2013 mit sofortiger Wirkung die Bestellung von Claudia Nemat in den Aufsichtsrat der LANXESS AG beschlossen. Sie tritt die Nachfolge des verstorbenen Ulrich Middelmann an. Die ausgewiesene Expertin für Hightech-Themen und Fragen der Unternehmensführung ist seit Oktober 2011 Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom AG. Dort ist sie verantwortlich für den Geschäftsbereich Europa und die strategische Steuerung der Technik. Vor ihrem Wechsel zur Deutschen Telekom AG war Claudia Nemat 17 Jahre in verschiedenen Positionen bei der Unternehmensberatung McKinsey&Company beschäftigt.

Foto: Umzug der Konzernzentrale nach Köln erfolgreich abgeschlossen

Umzug der Konzernzentrale nach Köln erfolgreich abgeschlossen

LANXESS steuert jetzt die weltweiten Geschäfte des Konzerns aus dem LANXESS Tower in Köln. Am neuen Hauptsitz sind erstmals alle zentralen Leitungsfunktionen unter einem Dach gebündelt – ein deutlicher Effizienzgewinn. Der LANXESS Tower ist nicht nur mit moderner Technik ausgestattet, sondern steht auch für nachhaltige Architektur. Köln verfügt zudem über eine in Nordrhein-Westfalen einzigartige Infrastruktur mit besten Verkehrsanbindungen und übt als renommierter Hochschul- und Forschungsstandort eine hohe Anziehungskraft auf Top-Talente aus.

Das alte LANXESS Hauptquartier in Leverkusen wird fortan der Business Unit Saltigo als neue Unternehmenszentrale dienen. Die mit dem Umzug der Hauptverwaltung von Langenfeld nach Leverkusen geschaffene Nähe zu Forschung und Produktion ermöglicht eine deutlich effizientere Steuerung des angestrebten Wachstumskurses der Business Unit. So wird Saltigo bis 2015 in Leverkusen bis zu 100 Mio. € in das Geschäft mit Agrowirkstoffen investieren.

Erfolgreiche Umstellung auf innovative ACE-Technologie

Foto: Erfolgreiche Umstellung auf innovative ACE-Technologie

Im geplanten Zeit- und Budgetrahmen hat LANXESS seine größte Produktionslinie für Keltan EPDM-Kautschuke am Standort Sittard-Geleen (Niederlande) auf die innovative ACE-Technologie umgestellt. Das Investitionsvolumen für die Umstellung betrug rund 12 Mio. €. Die neue Linie verfügt über eine Kapazität von 95.000 Tonnen pro Jahr. Dies entspricht mehr als der Hälfte der Gesamtkapazität der aktuell größten EPDM-Produktionsstätte weltweit. Der ACE-Prozess erlaubt LANXESS, eine ausgesprochen breite Palette hochwertiger EPM- und EPDM-Typen zu liefern – in gleichbleibender Qualität, chlorfrei und in hohen Reinheitsgraden. Darüber hinaus verbraucht der Prozess weniger Energie und produziert keine Katalysator-Abfälle.

Die ACE-Technologie wird auch in der neuen World-Scale-Anlage im chinesischen Changzhou zum Einsatz kommen, deren Bau sich voll im Plan befindet. Rund 45 % der Investitionssumme von 235 Mio. € sollen bis Ende 2013 geflossen sein. Die Fertigstellung der Anlage mit einer Kapazität von 160.000 Jahrestonnen ist für Ende 2014 geplant. Die Inbetriebnahme soll im Jahr 2015 erfolgen.

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